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Kašperk

Die im Jahr 1356 von Karl IV. gegründete Grenzburg ist heute ein für die Öffentlichkeit zugängliches Kulturdenkmal, dessen Kern der Palast mit zwei Türmen bildet.

Kašperk
Foto: Jiří Strašek, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Diese majestätische Grenzfestung, die heute als ein der Öffentlichkeit zugängliches Kulturdenkmal dient, ließ im Jahr 1356 König Karl der Vierte errichten. Im königlichen Besitz blieb die Burg jedoch nur bis zum Jahr 1365, als sie der Herrscher an Johann Očko von Vlašim verpfändete. Danach wechselten sich hier die Pfandherren – wie Peter Zmrzlík von Svojšín mit seinem Sohn, die Herren von Švamberk oder Zdeněk Konopišťský von Šternberk – bis zur Aufgabe des Sitzes zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts ab. Die anschließende Vermietung an die Stadt Kašperské Hory am Ende des sechzehnten Jahrhunderts führte aufgrund der vernachlässigten Instandhaltung zum Verfall des Gebäudes, den nach dem Dreißigjährigen Krieg das Abtragen des Mauerwerks als Baumaterial vollendete. Der architektonische Kern der Ruine ist der groß dimensionierte Palast, der an den kürzeren Seiten von zwei prismatischen Wohntürmen eingefasst wird. An seine Wehrmauer wurde in der Spätgotik das Burggrafenamt angebaut und im Westen die angrenzende Unterburg mit dem einzigen erhaltenen Gebäude am westlichen Ende. Von der äußeren spätgotischen Befestigung, die laut Tomáš Durdík gegen Feuerwaffen nur wenig wirksam war, haben sich bis zum heutigen Tag nur Fragmente erhalten, und vor allem ihr qualitativ bestes Teil, die vorgezogene Bastion Pustý hrádek.

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Wo es liegt

Region Pilsen, Tschechien

GPS 49.16611 N, 13.56389 E

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