Dieser südböhmische Burgkomplex wurde in der ersten Hälfte des dreizehnten Jahrhunderts von Wok dem Ersten von Rosenberg gegründet. Obwohl Krumau später zum Stammsitz wurde, behielt dieser Ort seine Bedeutung und wurde ständig erweitert. Im fünfzehnten Jahrhundert wurde die Burg zwar zweimal von Feinden erobert, doch die Rosenberger eroberten sie jedes Mal schnell zurück und bauten sie an der Wende vom sechzehnten zum siebzehnten Jahrhundert zu einem Renaissanceschloss um. Nach dem Besitzerwechsel während des Dreißigjährigen Krieges ging die Herrschaft in die Hände der Buquoys über. Diese verliehen im neunzehnten Jahrhundert sowohl dem Unterschloss als auch der Oberburg ein romantisches neugotisches Aussehen. Heute befindet sich dieses nationale Kulturdenkmal in staatlichem Besitz und lockt Besucher zu Besichtigungen seiner historischen Innenräume.
Audioguide · Südböhmische Region
Burg Rosenberg
Eine monumentale südböhmische Burg über der Moldau, die jahrhundertelang als Stammsitz der mächtigen Rosenberger und später der Familie Buquoy diente.
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Wo es liegt
Südböhmische Region, Tschechien
GPS 48.65600 N, 14.36511 E