Die Festung wurde 1349 von den Rosenbergern mit Erlaubnis Karls IV. an einem Ort gegründet, dessen Besiedlung durch archäologische Funde bis in die Urzeit zurückreicht. In die Geschichte ging die Burg unter anderem 1394 ein, als hier König Wenzel IV. kurzzeitig gefangen gehalten wurde. Bereits 1506 verließen die Rosenberger jedoch den Sitz, und seit 1540 wird er dauerhaft als Ruine erwähnt. Besuchern bietet sich heute die Besichtigung mächtiger Reste von Palästen und Mauern, die eines der weitläufigsten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Denkmäler in der Tschechischen Republik bilden. Das gesamte Areal liegt zudem in einem Naturschutzgebiet, in dem sich das freigelegte Mauerwerk harmonisch mit den geschützten Wäldern verbindet.
Audioguide · Südböhmische Region
Dívčí kámen
Die monumentale Ruine der gotischen Burg Dívčí Kámen thront auf einem Felssporn über dem Zusammenfluss von Moldau und Křemžský-Bach im Landschaftsschutzgebiet Blanský les (Blansker Wald).
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Wo es liegt
Südböhmische Region, Tschechien
GPS 48.88924 N, 14.35698 E