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Kozí hrádek

Kozí hrádek (deutsch Ziegenburg) ist die Ruine einer gotischen Burg etwa 2,5 km östlich von Sezimovo Ústí im Bezirk Tábor. Sie befindet sich auf einem Sporn am linken Ufer des Baches Kozský potok auf einer Höhe von etwa 405 m n.m.

Kozí hrádek
Foto: Kralpilot, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Die Ruinen dieses mittelalterlichen Sitzes, die sich über dem linken Ufer des Baches Kozský potok im Bezirk Tábor erheben, sind untrennbar mit dem Wirken des Predigers Magister Jan Hus verbunden. Genau hier, in der waldreichen Stille unweit von Sezimovo Ústí, fand der berühmte Kirchenreformator in den Jahren 1412 bis 1414 Zuflucht und verfasste einige seiner Schlüsselwerke. Die Überreste dieser gotischen Burg, in deutschen Quellen als Ziegenburg bezeichnet, erstrecken sich auf einem felsigen Sporn in einer Höhe von etwa 405 Metern über dem Meeresspiegel. Die außergewöhnliche historische Bedeutung des Ortes führte dazu, dass das Areal bereits am 30. März 1962 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt wurde, während es 1963 den Status eines einfachen Kulturdenkmals erhielt. Seit 1991 wird die Ruine, die etwa zweieinhalb Kilometer östlich der Stadt liegt, direkt von Sezimovo Ústí verwaltet, das auch ihr heutiger Eigentümer ist.

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Wo es liegt

Südböhmische Region, Tschechien

GPS 49.38880 N, 14.72300 E

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