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Audioguide · Südmährische Region

Cornštejn

Die Burgruine über dem Fluss Thaya, die im 14. Jahrhundert von den Lichtenburgern errichtet wurde. Sie wurde berühmt durch den Aufstand von Hynek gegen Georg von Podiebrad und durch ihr romantisches Ambiente.

Cornštejn
Foto: Hippolyt, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Über dem Tal des Flusses Thaya, in der Nähe des Stausees Vranov, erhebt sich auf einer felsigen Landzunge die Burgruine Cornštejn. Ihr deutscher Name, abgeleitet von den Wörtern Zorn und Stein, bedeutet wörtlich Zorn und Stein, was ihre bewegte Geschichte widerspiegelt. Die Burg entstand in den 20er Jahren des 14. Jahrhunderts aus dem Willen von Raimund von Lichtenburg als Verstärkung der Verteidigung des nahegelegenen Bítov und wurde bald zum Schauplatz bedeutender Ereignisse. Das bekannteste davon ist die elfeinhalbmonatige Belagerung durch das mährische Landesheer im Jahr 1465, als sich die Besatzung nur wegen des Hungers ergab, und zwar nach dem Aufstand von Hynek von Lichtenburg gegen König Georg von Podiebrad. Nach diesem Konflikt erfuhr die Burg eine Reihe von Umbauten und Erweiterungen, die sie zu einer mächtigen Festung mit neun Toren und einer Fläche von über einem Hektar machten. Im Jahr 1576 jedoch starb das Geschlecht der Lichtenburger aus und die Burg begann zu verfallen, bis sie im Jahr 1617 als wüst bezeichnet wurde. Heute ist Cornštejn, geschützt als Kulturdenkmal, ein beliebtes Ausflugsziel und wurde in einer Umfrage der Leser der MF DNES sogar zum romantischsten Ort Südmährens gewählt, was seine malerische Lage im Naturreservat unterstreicht.

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Wo es liegt

Südmährische Region, Tschechien

GPS 48.93389 N, 15.71556 E

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