Die genaue Entstehungszeit der Burg ist nicht bekannt; erstmals erwähnt wird sie im Jahr 1285. Ihren Namen verdankt sie höchstwahrscheinlich den Herren von Příbor, die sie nach ihrer Stammburg Hückeswagen im Rheinland benannten. Den größten Teil ihrer Geschichte gehörte sie den Olmützer Bischöfen, die sie im 15. und 16. Jahrhundert zu einer gewaltigen Festung ausbauten; wegen des fehlenden Trinkwassers wurden hier ab dem Jahr 1560 gleich drei Brunnen gegraben. Nach dem Brand im Jahr 1762 wurde die Burg nicht wiederhergestellt. Das am besten erhaltene Bauwerk der Anlage ist die Kapelle des heiligen Andreas, die im 19. Jahrhundert erneuert wurde. Die Burg steht am Rande des Tiergartens, den in den Jahren 1566 bis 1568 der Olmützer Bischof Wilhelm Prusinovský für zwanzig Damhirsche des Kaisers Maximilian anlegte; heute leben hier Damhirsche, Mufflons und Wildschweine. In dem natürlichen Amphitheater unterhalb der Burg findet jedes Jahr das Festival Janáčkovy Hukvaldy statt.
Audioguide · Mährisch-Schlesische Region
Burg Hukvaldy
Die Burgruine, die erstmals im Jahr 1285 erwähnt wurde, liegt am Rande eines Tiergartens mit Damhirschen und Mufflons – einem der ältesten in Tschechien.
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Wo es liegt
Mährisch-Schlesische Region, Tschechien
GPS 49.62108 N, 18.22778 E